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Ähnliche Ängste wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung findet man auch bei der Frage nach Betreuung, falls man im Alter oder gar im jungen Alter zum Pflegefall wird. Bereits heute sind ca. 2 Millionen Menschen in Deutschland auf intensive Pflege angewiesen. Daher informieren sich zurecht immer mehr junge Menschen bezüglich einer privaten Pflegeversicherung. Da es nach laut Studien in 40 Jahren weit mehr als doppelt so viele Pflegefälle wie heute geben wird, ist diesen Umdenken auch zwingend erforderlich. Da damit verbunden auch die Pflegekosten steigen werden, rechnen Experten mit einer rasanten Entwicklung der privaten Pflegeversicherung in den kommenden Jahren. Diese Entwicklung erinnert stark an die Probleme bei der Finanzierung des Rentensystems.
Viele Versicherungen haben bereits reagiert und sehr flexible Versicherungsmodelle für eine private Pflegeversicherung vorgestellt, die an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden können. Flexibilität ist auch genau das, was die private Pflegeversicherung in der Zukunft braucht.
Bei ambulanter Pflege besteht nur Anspruch wenn der Versicherte sich in der Bundesrepublik aufhält, denn wer sich im dauerhaft im Ausland befindet, ist nicht pflichtversichert. Gleiches gilt auch für Krankenversicherte in der privaten Krankenversicherung die sich dauerhaft im Ausland aufhalten. Für die ambulante Pflege werden bei:
- Pflegestufe 1 – bis 205,00 €
- Pflegestufe 2 – bis 410,00 €
- Pflegestufe 3 – bis 665,00 €
der Kosten für die Pflege erstattet. In Ausnahmefällen kommt sogar eine Erstattung bis ca. 1900 € in Frage.
Bei der stationären Pflege werden zur Zuschüsse gewährt, wenn die häusliche Pflege bzw. die Teilpflege in einer stationären Einrichtung nicht möglich ist. Bei der stationären Pflege stellt die Pflegeversicherung bis zu 1400 € zur Verfügung.
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